Grippeschutzimpfung

Eine echte Grippe (Influenza) ist keine einfache Erkältungskrankheit (grippaler Infekt), sondern eine ernstzunehmende Infektion. Der Influenzaerreger ist höchst infektiös. Er wird vor allem per Tröpfchen-, aber auch per Schmierinfektion übertragen. Bereits vor dem Auftreten der ersten Symptome kann der Virusträger den Krankheitserreger weitergeben. Die Gefahr einer Ansteckung besteht schon beim ersten Händedruck. Auf Oberflächen und Gegenständen kann der Virus mehrere Stunden überleben.

In Deutschland erkranken jährlich 2,5 Millionen Menschen an Grippe. Sie stört den menschlichen Abwehrmechanismus so stark, dass er über einen längeren Zeitraum keine Widerstandskräfte gegen weitere Krankheiten aufbringen kann. Was die Virusgrippe also so gefährlich macht, sind die Folgeerkrankungen, wie z.B. Lungen- und Hirnhautentzündungen.


Eine Grippeimpfung kann vor einer schwer verlaufenden Erkrankung an Grippe schützen. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) besonders denjenigen Personengruppen eine Grippeimpfung, die ein hohes Risiko aufweisen.
Dazu zählen vor allem:

  • Menschen über 60
  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Schwangere (Impfung erst ab dem zweiten Trimenon)
  • Immunschwache Menschen
  • Chronisch Erkrankte (Diabetes, Asthma, Herzleiden, etc.)
  • Personen mit viel Menschenkontakt im Alltag und Berufsleben

Die beste Impfzeit ist der Herbst – von September bis Dezember.

Nicht geimpft werden sollten:

  • Personen mit bekannter Allergie gegen Hühnerproteine, Hühnereiproteine oder Neomycin
  • Personen bei einer akuten, behandlungsdürftigen oder fieberhaften Erkrankung bzw. in der Erholungsphase nach einer solchen Erkrankung
  • Schwangere im ersten Trimenon der Schwangerschaft

Die Grippeschutzimpfung können Sie von Ihrem Hausarzt durchführen lassen.
Alternativ können Sie sich aber auch in Ihrem Betrieb durch das betriebsärztliche Personal der HAWIS impfen lassen. Sprechen Sie Ihren Vorgesetzten einfach direkt darauf an.